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Rokokogarten

Fabelhafte Wesen und üppiges Grün

Der Rokokogarten Veitshöchheim ist eine Gartenanlage, die europaweit ihresgleichen sucht. Denn während im 19. Jahrhundert die prunkvollen Parks meist in naturnahe Englische Gärten verwandelt wurden, blieb der Garten rund um die Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe im Rokokostil erhalten.

Heute betreut die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen das gesamte Ensemble. Besucher*innen können auf heckenumsäumten Wegen lustwandeln und zwischen Alleen etwa 300 Skulpturen bekannter Würzburger Hofbildhauer entdecken. Die Sandsteinfiguren stellen griechische Götter, heitere Menschen, Putten und Fabelwesen dar. Sie sind den drei Regionen des Gartens zugeordnet: Wald-, Lauben-, Seeregion. 

Musenberg mit Wasserspielen

An jeder Ecke eröffnen sich neue Sichtachsen auf Heckensäle und Lauben, Pavillons und Rondells. Einer der Höhepunkte im Rokokogarten ist der Große See, in dessen Mitte der Musenberg Parnass thront. Der bedeutende Gartenplastiker Ferdinand Tietz schuf die Skulpturengruppe aus Sandstein und künstlicher Felsenarchitektur anno 1766.

Inspiration erhielt der Künstler aus der griechischen Mythologie – dort gilt der Berg Parnass als Heimat der Musen und ist dem Gott Apollon geweiht. Auch Sie können sich bezaubern lassen: Die historischen Wasserspiele im Großen See finden von April bis Oktober täglich zwischen 13 und 17 Uhr statt, jeweils zur vollen Stunde.

„Zierlichkeit“ - soweit das Auge reicht

Einst als Jagdgelände und Fasanerie genutzt, bauten die Fürstbischöfe das Areal Anfang des 17. Jahrhunderts zu einem Park aus. Adam Friedrich von Seinsheim (1755 – 1779) vollendete das Werk und schuf den Rokokogarten in seiner heutigen, verschwenderisch schönen Form. Bei allen Kunst-Elementen durfte aber auch der praktische Nutzen nicht fehlen:

Der Küchengarten bot frische Kräuter, Gemüse oder Früchte für den reichhaltig gedeckten Tisch des Fürstbischofs. Dabei fällt auf, dass selbst dieser Bereich nicht minder ziergärtnerisch gestaltet ist als die Hecken und Rabatten des Schmuckparterres vor dem Schloss. Ganz nach Johann Prokop Mayers Ausspruch: „Es vereinigt sich hier der Nutze…zugleich mit der Zierlichkeit.“

Gästeführung und Audioguides

Weil es so viel zu entdecken und erklären gibt, empfehlen wir Ihnen die eineinhalbstündige Gästeführung „Sommerfreuden des Fürstbischofs“. Engagierte GästeführerInnen gehen nicht nur auf die Geschichte dieser reizvollen Gartenanlage ein, sondern berichten auch über die Nutzung im damaligen Alltag, über den Gemüse- oder Obstanbau oder über die Wassertechnik längst vergangener Zeiten. Wir bieten Führungen für Gruppen, aber auch für Einzelgäste an. Alternativ stehen Audioguides zur Verfügung, die Sie im Schloss erhalten.

Unser Tipp für Sie:
Entdecken Sie den Rokokogarten bei einem geführten Rundgang mit einem unserer Gästeführer. Im Sommer findet jeden Samstag um 11 Uhr eine öffentliche Führung statt, an der jeder teilnehmen kann. Oder buchen Sie zum individuellen Termin einen eigenen Gästeführer für Ihre Gruppe. Sie können Sich auch per AudioGuide durch den Garten führen lassen, die App gibt es für 1,99 € im Play- oder App-Store.

 

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Rokokogarten Veitshöchheim.jpg © Ronald Grunert-Held

Rokokogarten

Wunderschöner Hofgarten


Der Rokokogarten Veitshöchheim ist eine Gartenanlage, die europaweit ihresgleichen sucht.

Denn während im 19. Jahrhundert viele Parks in Englische Gärten verwandelt wurden, blieb der Garten rund um die Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe verschont.

So können die Besucher auch heute noch zwischen Alleen und heckenumsäumten Wegen lustwandeln, wo sie etwa 300 Skulpturen bekannter Würzburger Hofbildhauer entdecken können. Diese stellen Götter, heitere Menschen und fabelhafte Wesen dar und sind den drei Regionen des Gartens, Wald-, Lauben- und Seenregion, zugeordnet.

Beim Schlendern eröffnen sich immer wieder neue Ausblicke auf Heckensäle, Lauben, Pavillons und Rondells. Einer der Höhepunkte ist der Große See mit den Wasserspielen, in dessen Mitte der Musenberg Parnass thront.

Der Garten in seiner heutigen Form entstand unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755 - 1779), zuvor wurde er als Jagdgelände und Fasanerie genutzt.

Hinweis zur Barrierefreiheit:

  • Garten ist größtenteils barrierefrei
  • Einige Treppenstufen, die jedoch umgangen werden können
  • Stufenloser Zugang zum Garten ist über den Rathausinnenhof möglich
  • Unterstützung durch App BFW SmartInfo   
                     

Auf ihrem Schlösserblog beschreibt die Bayerische Schlösserverwaltung die Do's und Dont's im Gartendenkmal.